Ein Raum kann gut möbliert und beleuchtet sein und dennoch unfertig wirken. Bilder, Objekte und Spiegel geben ihm Tiefe, setzen Blickpunkte und schaffen Persönlichkeit. Richtig eingesetzt, ist das kein Zusatz, sondern Teil der Gestaltung.
Auswahl und Platzierung
Entscheidend sind Format, Höhe, Rahmung und der Bezug zur Umgebung. Ein einzelnes großes Werk wirkt anders als eine kuratierte Anordnung mehrerer Objekte. Gute Platzierung berücksichtigt Blickachsen, Licht und Proportion.
Beispiel Bistro 1718
Im Bistro 1718 im Ketschauer Hof in Deidesheim ist die Wandgestaltung mit 3-dimensionaler Tapete mit Objektmotiven und aufgesetzten hinterleuchteten Spiegeln Teil des Raumkonzepts — ein zurückhaltend inszeniertes Ensemble, das dem Raum Charakter gibt.
Fazit
Kunst und Objekte machen aus einem gestalteten Raum einen unverwechselbaren — als bewusster Teil des Konzepts.
